Neulinge aufgepasst: Camping-Tipps für Anfänger

Mit diesen Tipps vermeiden Sie Stress beim ersten Campingurlaub

Ein Urlaub in der freien Natur, die Möglichkeit, genau dort anzuhalten, wo es gerade am Schönsten ist und das Gefühl von grenzenloser Freiheit. Für die einen ist Camping die schönste Urlaubsform, die es gibt. Für die anderen ist ein Trip im Wohnmobil kompliziert, lästig und oft mit Stress verbunden. Hier sind vier Camping-Tipps, mit denen Sie garantiert entspannt in Ihren ersten Campingurlaub starten. 

Tipp 1

Maut-Gebühren: Ohne Verzögerung durch Europa

Wie bei fast allem im Leben, ist auch bei einem Campingurlaub ein guter Plan der Schlüssel zum Erfolg. Dies gilt vor allem für die Wahl der optimalen Reiseroute. Denn für die Nutzung vieler europäischer Autobahnen wird eine sogenannte Mautgebühr erhoben. Für den stressfreien Start in den Urlaub lohnt es sich daher, bei der Planung etwas mehr Zeit zu investieren: Informieren Sie sich vorab über die Maut‐Systeme Ihrer Nachbarländer sowie über mögliche Maut‐Verkaufsstellen entlang der Reiseroute. 

Wenn Sie beispielsweise nach Italien, Frankreich, Spanien oder Portugal reisen, ist der Bip&Go Transponder eine komfortable Lösung. Ist Ihr Fahrzeug mit diesem praktischen Gerät ausgestattet, werden Sie automatisch registriert, sobald Sie eine Mautstelle passieren. Genießen Sie die freie Fahrt ohne langwierigen Halt an den Kontrollstellen.

Camping-Tipps für Anfänger
Für Nutzung vieler europäischer Schnellstraßen ist eine Gebühr in Form einer Maut fällig. Beachten Sie diese Fixkosten bei der Planung Ihres Urlaubsbudgets.
Tipp 2

Regenwetter: Tolle Freizeitaktivitäten trotz Regen

Das Wetter spielt auch beim Campingurlaub eine der Hauptrollen. Zwar können Reisezeit und ‐ziel so gewählt werden, dass bestenfalls optimale Bedingungen herrschen, aber so manches Mal verfolgt das Wetter eigene Pläne. Doch wir Camper wissen, wie man das Beste aus verregneten Tagen macht. 

Mittlerweile sind immer mehr Campingplätze für regnerische Tage gewappnet: Es gibt Bastelstunden für die Kids oder tägliches Animationsprogramm, wenn die Eltern Zeit für sich brauchen. Vor allem auf großen Campingplätzen bieten Indoor‐Spielplätze, Hallen‐ und Thermalbäder Abwechslung von regnerischen Nachmittagen.

Für alle Kunstliebhaber bieten viele Urlaubsregionen darüber hinaus tolle Museen, Galerien oder Ausstellungen an. Besuche von historischen Bauwerken wie Schlösser und alten Burgen erfordern ebenfalls kein gutes Wetter. Und wenn der Regen nicht nachlässt, ziehen Sie einfach weiter. Immer der Sonne nach!

 Camping Freizeitaktivitäten trotz Regen
Vor allem größere Campingplätze bieten für regnerische Tage zahlreiche Aktivitäten wie Animationsprogramm für Kinder, Indoor‐Spielplätze sowie Hallen‐ und Thermalbäder.
Tipp 3

Hitze: So bleibt der Camper im Sommer kühl

Die meisten Camping‐Enthusiasten gehen natürlich im Sommer auf Tour – schließlich macht eine Wohnmobil‐Reise bei warmen Temperaturen gleich doppelt so viel Spaß! Aber neben Regen kann auch sonniges Wetter und übermäßige Hitze während eines Camping‐Urlaubes unangenehm sein. Wer also während einer Hitzewelle unterwegs ist, sollte folgende Ratschläge beachten.

Abhilfe gegen die stehende Hitze schafft regelmäßiges Lüften – vor allem in den kühlen Nacht‐ und Morgenstunden. Nachmittags empfehlen wir Ihnen, nur Fenster und Türen zu öffnen, wenn sie nicht der Sonne ausgesetzt sind. Meiden Sie tagsüber die direkte Sonneneinstrahlung und tragen Sie abseits von schattigen Plätzchen immer eine Kopfbedeckung. Dies schont den Kreislauf und beugt einem Hitzeschlag vor.

Ein raffinierter Weg, sich auch nachts die ersehnte Abkühlung und einen erholsamen Schlaf zu sichern, ist der Einsatz von Kühlmatten: Diese sind mit einem kühlenden Gel gefüllt und werden aktiviert, sobald Sie sich auf die Matte legen.

Camper kühl halten im Sommer
Gegen übermäßige Hitze im Camper hilft regelmäßiges Lüften – vor allem in den kühlen Nacht‐ und Morgenstunden.
Tipp 4

Internet für unterwegs: Roam like at home

Die Frage aller Fragen: „Wie sieht es denn unterwegs mit dem Internet aus?“ Mittlerweile gehört eine stabile WLAN‐Verbindung auf den meisten Campingplätzen zur Grundausstattung. Wenn Sie in den europäischen Nachbarländern unterwegs sind, gibt es dennoch ein paar Dinge zu beachten:

  • Seit 15. Juni 2017 gibt es keinerlei Roaming‐Gebühren mehr. Das heißt, Sie zahlen für das Telefonieren und Surfen im Ausland genauso viel wie zu Hause. 
  • Die Surf‐Geschwindigkeit sowie das Datenvolumen können variieren – je nach Qualität der Telekommunikation im jeweiligen Land. 
  • Falls Sie sich längere Zeit in einer Region aufhalten, kann es passieren, dass Sie vom kostenlosen Roaming ausgenommen werden. Informieren Sie sich am besten vorab bei Ihrem Mobilfunkanbieter über individuelle Konditionen.

Aber mal Hand aufs Herz: Sollte die Verbindung ins World Wide Web tatsächlich unerwartet ausfallen, nutzen Sie die Zeit für sich selbst und geben Sie Geist und Körper eine digitale Pause.

Internet für unterwegs